Heidelberg.Kuba.Uruguay.Berlin

Margrit Schiller - eine Biografie mit Brüchen

Von Margot Overath

Regie: Alexander Schuhmacher

Als Margrit Schiller Anfang der siebziger Jahre in Heidelberg Psychologie studierte, war die heftig geführte Auseinandersetzung zwischen der Unileitung und dem Sozialistischen Patientenkollektiv SPK in vollem Gang. Dessen Leitmotiv "Aus der Krankheit eine Waffe machen" hatte die RAF-Gründer um Ulrike Meinhof nach Heidelberg geführt und Margrit Schiller in die Illegalität. Bald wurde sie verhaftet und saß sieben Jahre im Gefängnis, davon ein Jahr in verschärfter Einzelhaft. Nach ihrer Freilassung floh Margrit Schiller nach Kuba, später nach Uruguay. Nach achtzehn Jahren Exil ging sie noch einmal weg, mit ihren beiden in Kuba geborenen Kindern, zurück nach Deutschland.

SWR 2015, 24 Minuten

Redaktion: Karin Hutzler

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